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Geschicklichkeitstraining
 
Mit Joy habe ich mehrere Jahre Agility bei Alfons Kolly trainiert, was uns sehr gut gefallen hat, da er eine sehr ruhige und verständige Person ist. Auch Shelley und Millie haben hier ein bisschen Agility trainiert.

Agility macht den Hunden zwar sehr viel Spass, aber die Belastungen sind enorm hoch, so dass ich mich entschieden habe, dieses Hobby aufzugeben.

Hindernistraining, welches nicht auf Geschwindigkeit ausgerichtet ist, ist für uns eine ausgezeichnete Alternative. Man muss selber nicht unbedingt Hindernisse bauen, sondern kann die verwenden, die in der Natur zur Verfügung stehen! Einen Artikel dazu von Else und Mike Theiss findet man hier.

Alternatives Hindernistraining



Einweihung Agilitpark.ch oder "Was kostet die Freiheit?"
(35.- pro Stunde, montags bis freitags;-))

Wir haben lange auf die Eröffnung des ersten Hundesportzentrums gewartet! Am 13.2. war es nun so weit: der Agilitypark hat seine Tore geöffnet. Sahib, Sherpa, Nanouche und ich waren nun heute (14.2.;-)) zum ersten Mal da – und wir waren alle absolut begeistert!

Hier kann man alle Hundesportarten trainieren, aber am idealsten natürlich Agility, da ein permanenter Agilityparcours vorhanden ist. Man kann den Park aber auch mieten, um seinen Jagdhunden doch mal ein bisschen Freiheit (immerhin 1000 m2;-)) zu schenken.

Man kann die Halle als Einzelperson oder als Gruppe mieten, sowohl einzelne Stunden als auch Abonnemente, welche absolut erschwinglich sind. Dann werden auch Trainings angeboten: Agility, Obedience (in Zukunft), Dogdance und Fungility.

Alles ist sehr geschmackvoll eingerichtet, es hat eine geheizte „Lounge“ (Hunde dürfen im Winter und Frühling mit hinein) mit grossem Fernseher mit Video für Videoanalysen, Kaffeeautomat, Toiletten (so was ist wichtig;-)), zwei Varikennel, Anbindemöglichkeiten, Classeur mit Parcoursvorschlägen, Hunde-Begrüssungs-Leckerli etc. Die Betreiber haben wirklich an alles gedacht.

Dazu ist die ganze Anlage noch traumhaft gelegen, man kann sehr schön spazieren (und Tennisanlage, Pizzeria und Schwimmbad sind nicht 200m entfernt, falls man mal nicht-Hundesport-begeisterte Leute mit dabei hätte (gibt’s so was überhaupt;-))?).

Am allerbesten hat uns der Boden gefallen SwingGround, es sind eine Art weiche Teppichstücke, die Schicht sei 13 cm tief und ist somit supergelenkschonend. Wenn Agility und Dogdance-Sprünge, dann auf solchem Boden! Der Boden federt sehr gut ab, hätte nicht die geringsten Bedenken gehabt, die Hunde springen zu lassen. Die Hunde fandens auch sehr angenehm, hat sie grad zum Herumrasen veranlasst.

Ein Nachteil ist allerdings, dass geworfene Leckerli fast untergehen und ich weiss nicht, wie gut es ist, wenn der Hund zu intensiv in dem Fusselzeug herumschnüffelt?

Nachdem Nanouche früher immer so ungeschickt war auf Hindernissen, hatte ich sie jeweils fürs Balancehalten geclickt und nun ist sie von Hindernissen sehr angetan. (Am Morgen ist sie grad aus dem Stand aufs Büropult gehüpft… das ist nun das andere Problem). In der Halle war sie deshalb sofort hin und weg von den ganzen Hindernissen (war das erste Mal, dass sie einen echten Agilityparcours zu Gesicht bekam), wollte sofort überall rauf. Sie fand, dieser Sport sei für sie erfunden worden;-).

Auch Sahib und Sherpa haben sich auf ihre zukünftige Agility-Karriere vorbereitet, habe sie an die Hindernisse herangeclickert, bis sie schon fast wie Nanouche von selber alles ausprobiert haben (an dieser Nebenwirkung arbeiten wir noch…)



Also wir können den Agilitypark wärmstens empfehlen!!!

Weitere Bilder vom Agilitypark.ch

FUNgility

Nanouche und ich besuchen nun auch das FUNgility, welches immer am Mittwochnachmittag im Agilitypark.ch unter der Leitung von Evelyn Constantinidis stattfindet.
Dort lernen die Hunde die Agility-Geräte, Obedience-Übungen, Tricks etc., aber das Ziel ist nicht eine Wettbewerbsteilnahme, sondern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund.